Pierluigi Collina
Pierluigi Collina gehört zu den bekanntesten Schiedsrichtern der Fußballgeschichte. Die Pierluigi Collina Biografie beginnt am 13. Februar 1960 in Bologna, Italien. Seine Laufbahn führte ihn von den ersten Einsätzen im italienischen Fußball bis zu den größten internationalen Spielen. Besonders das Champions-League-Finale 1999 und das WM-Finale 2002 machten ihn weltweit bekannt. Auch nach seinem Rücktritt blieb er dem internationalen Schiedsrichterwesen verbunden.
Biografie im Überblick
Herkunft und Geburtstag
Der Pierluigi Collina Geburtstag ist der 13. Februar 1960, sein Pierluigi Collina Geburtsort ist Bologna. Dort wuchs er auf und begann seinen Weg im Fußball. Sein Interesse am Schiedsrichterwesen entwickelte sich bereits in jungen Jahren und führte schließlich zu einer internationalen Karriere. Im Jahr 2026 ist der ehemalige Unparteiische 66 Jahre alt.
Studium in Bologna
Neben seiner sportlichen Laufbahn absolvierte Collina ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bologna. Er schloss sein Studium mit einem sehr guten Ergebnis ab und verfügte damit über eine fundierte akademische Ausbildung. Die Verbindung zwischen Wirtschaft und Sport blieb auch später ein Teil seines beruflichen Lebens. Der Pierluigi Collina Beruf beschränkte sich deshalb nie ausschließlich auf den Fußballplatz.
Weg zum Schiedsrichter
Seine Laufbahn als Schiedsrichter begann 1977. Zunächst leitete er Spiele auf regionaler Ebene, bevor er Schritt für Schritt in höhere Spielklassen aufstieg. Dieser langsame Aufbau prägte seine spätere Arbeitsweise und gab ihm die Möglichkeit, umfangreiche Erfahrung zu sammeln. Aus dem jungen Unparteiischen entwickelte sich schließlich ein international anerkannter FIFA-Schiedsrichter.
Karriere in der Serie A
Den Sprung in die Serie A schaffte Collina Anfang der 1990er-Jahre. Sein erstes Spiel in Italiens höchster Liga leitete er 1991 bei Verona gegen Ascoli. In den folgenden Jahren kamen zahlreiche weitere Partien hinzu. Der italienische Schiedsrichterverband dokumentiert insgesamt 240 Serie-A-Spiele und zeigt damit die große Bedeutung seiner nationalen Laufbahn.
Internationale Laufbahn
Mit seinen internationalen Einsätzen begann ein neuer Abschnitt seiner Karriere. Collina leitete Spiele bei Welt- und Europameisterschaften, Olympischen Spielen sowie europäischen Vereinswettbewerben. Zu seinen wichtigsten Stationen gehörten die Weltmeisterschaften 1998 und 2002 sowie die Europameisterschaften 2000 und 2004. Seine internationale Schiedsrichterkarriere machte ihn schließlich zu einer weltweit bekannten Fußballpersönlichkeit.
Große Spiele
Mehrere große Endspiele gehören zum festen Bestandteil seiner Laufbahn. Dazu zählen das Olympische Finale 1996, das Champions-League-Finale 1999, das WM-Finale 2002 und das UEFA-Cup-Finale 2004. Diese Einsätze zeigen, welches Vertrauen die internationalen Verbände in seine Arbeit setzten. Gleichzeitig erklären sie, warum Collina auch lange nach seiner aktiven Zeit mit den größten Spielen des Fußballs verbunden wird.
Champions League 1999
Beim Champions-League-Finale 1999 zwischen Manchester United und Bayern München stand Collina als Schiedsrichter auf dem Platz. Die Partie im Camp Nou endete dramatisch mit einem 2:1 für Manchester United nach zwei späten Toren. Für den Pierluigi Collina Champions League 1999-Moment ist dieses Finale besonders wichtig, weil es zu den bekanntesten Spielen seiner Karriere zählt.
WM-Finale 2002
Ein noch größerer Höhepunkt war das WM-Finale 2002 zwischen Deutschland und Brasilien. Collina leitete das Endspiel in Yokohama, das Brasilien mit 2:0 gewann. Ronaldo erzielte beide Treffer für die brasilianische Mannschaft. FIFA bezeichnet die Partie als einen der Höhepunkte seiner außergewöhnlichen Laufbahn.
Olympische Spiele
Bereits 1996 leitete Collina das olympische Fußballfinale in Atlanta. Argentinien traf dabei auf Nigeria, wobei Nigeria die Begegnung mit 3:2 gewann. Dieser Einsatz war ein wichtiger internationaler Meilenstein, bevor später die ganz großen WM- und Champions-League-Spiele folgten. Die Pierluigi Collina Olympische Spiele 1996 gehören deshalb zu den frühen Höhepunkten seiner internationalen Karriere.
Auszeichnungen
Collina erhielt zahlreiche Auszeichnungen und internationale Anerkennung. Besonders bekannt ist seine Wahl zum weltbesten Schiedsrichter in sechs aufeinanderfolgenden Jahren von 1998 bis 2003. Damit wurde er über einen ungewöhnlich langen Zeitraum an der Spitze der internationalen Schiedsrichter gesehen. Auch in Italien wurde seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet und später mit der Aufnahme in die Italian Football Hall of Fame gewürdigt.
Warum Collina so bekannt wurde
Seine Bekanntheit entstand aus einer Kombination von sportlicher Leistung, großen Spielen und einem außergewöhnlichen Auftreten. Collina war auf dem Spielfeld sofort erkennbar und vermittelte eine sehr deutliche Präsenz. Dazu kamen seine konsequente Spielleitung und seine intensive Vorbereitung. FIFA hob besonders seine akribische Vorbereitung und seinen professionellen Umgang mit schwierigen Situationen hervor.
Glatze und markantes Aussehen
Die Pierluigi Collina Glatze wurde zu einem seiner bekanntesten äußerlichen Merkmale. Zusammen mit seinen markanten Gesichtszügen machte sie ihn selbst für Zuschauer erkennbar, die sonst kaum Namen von Schiedsrichtern kannten. Sein Erscheinungsbild wurde dadurch fast zu einem persönlichen Markenzeichen. UEFA beschrieb ihn bereits während seiner aktiven Laufbahn als eine besonders leicht wiedererkennbare Figur.
Vorbereitung und Professionalität
Eine wichtige Besonderheit seiner Arbeit war die intensive Vorbereitung auf jedes Spiel. Collina wollte mögliche Situationen bereits vor dem Anpfiff verstehen und sich möglichst genau auf die Begegnung einstellen. Dazu gehörten körperliche Fitness, Regelkenntnis, Konzentration und die Analyse der beteiligten Mannschaften. Diese Pierluigi Collina Professionalität trug wesentlich zu seinem Ruf als hochvorbereiteter Unparteiischer bei.
Familie und Privatleben
Ehefrau und Kinder
Über seine Familie ist deutlich weniger bekannt als über seine Fußballkarriere. Der italienische Schiedsrichterverband nennt Giovanna Bertolini als seine Ehefrau und führt zwei Töchter, Francesca Romana und Carolina, auf. Die Familie hielt sich weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Deshalb gibt es zu den persönlichen Lebenswegen der Töchter nur wenige verlässlich dokumentierte Informationen.
Eltern und Herkunft
Auch über seine Eltern gibt es nur begrenzte öffentliche Informationen. Biografische Quellen nennen Elia Collina als seinen Vater und Luciana Collina als seine Mutter. Sein familiärer Hintergrund ist damit überwiegend mit Bologna und Italien verbunden. Im Vergleich zu seiner langen Sportkarriere spielen private Familienangaben in den öffentlich verfügbaren Quellen jedoch eine deutlich kleinere Rolle.
Leben außerhalb des Platzes
Neben seiner Tätigkeit als Schiedsrichter hatte Collina auch eine berufliche Verbindung zur Wirtschaft. Sein Studium an der Universität Bologna bildete dafür eine wichtige Grundlage. Nach seiner aktiven Laufbahn verlagerte sich sein Schwerpunkt zunehmend auf Funktionen im internationalen Schiedsrichterwesen. Dadurch entwickelte sich sein beruflicher Weg von der Spielleitung hin zu Beratung, Organisation und Weiterentwicklung des Fußballs.
Vom Schiedsrichter zum Funktionär
Seinen aktiven Dienst als Schiedsrichter beendete Collina 2005. Danach blieb er dem Fußball eng verbunden und übernahm verschiedene Aufgaben im Schiedsrichterwesen. Er arbeitete unter anderem mit internationalen Verbänden zusammen und beschäftigte sich mit der Entwicklung von Unparteiischen. Sein Pierluigi Collina Rücktritt war deshalb kein vollständiger Abschied vom Fußball, sondern vielmehr der Beginn einer neuen beruflichen Phase.
Collina und moderne Technik
Das moderne Schiedsrichterwesen hat sich seit seiner aktiven Zeit stark verändert. Besonders VAR und andere technische Hilfsmittel spielen heute eine wichtige Rolle bei der Spielleitung. Collina beschäftigt sich weiterhin mit diesen Entwicklungen und setzt sich auch mit der weltweiten Verfügbarkeit moderner Schiedsrichtertechnik auseinander. Seine Erfahrung aus einer Zeit ohne VAR ermöglicht dabei einen interessanten Blick auf den Wandel des Fußballs.
Buch und weitere Tätigkeiten
Collina veröffentlichte außerdem das Buch „Le mie regole del gioco“, in dem er Erfahrungen und Gedanken aus seiner Karriere festhielt. Der italienische Schiedsrichterverband berichtet, dass das Werk in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Darüber hinaus war er an verschiedenen sportlichen und sozialen Projekten beteiligt. Seine Tätigkeiten zeigen, dass sein Einfluss über die eigentliche Spielleitung hinausging.
Bedeutung für den Fußball
Die Bezeichnung Schiedsrichterlegende wird häufig mit Collina verbunden, weil seine Laufbahn mehrere außergewöhnliche Stationen vereint. Er leitete bedeutende Endspiele, erhielt über Jahre internationale Auszeichnungen und blieb auch nach seinem Rücktritt im Schiedsrichterwesen aktiv. Seine Karriere gilt damit als Beispiel für die zunehmende Bedeutung professioneller Spielleitung im internationalen Fußball.
Pierluigi Collina heute
Pierluigi Collina heute ist weiterhin im internationalen Schiedsrichterwesen aktiv. FIFA führt ihn als Vorsitzenden des FIFA-Schiedsrichterkomitees und als wichtige Persönlichkeit für die Entwicklung der internationalen Spielleitung. Seine Aufgaben umfassen unter anderem die Förderung von Schiedsrichtern und die Weiterentwicklung des modernen Systems. Damit ist er auch viele Jahre nach seinem letzten Spiel noch eng mit dem internationalen Fußball verbunden.
Fazit
Pierluigi Collina hat eine außergewöhnliche Laufbahn hinter sich, die von den italienischen Ligen bis zu den größten internationalen Fußballspielen führte. Das WM-Finale 2002, das Champions-League-Finale 1999 und seine zahlreichen Auszeichnungen gehören zu den bekanntesten Stationen. Sein markantes Aussehen und seine professionelle Vorbereitung machten ihn zusätzlich zu einer unverwechselbaren Persönlichkeit. Auch nach dem Ende seiner aktiven Schiedsrichterkarriere blieb er dem Fußball treu und wirkt weiterhin an der Entwicklung des internationalen Schiedsrichterwesens mit.
FAQs
Wie alt ist Pierluigi Collina?
Pierluigi Collina wurde am 13. Februar 1960 geboren und ist 2026 66 Jahre alt.
Wann beendete er seine Schiedsrichterkarriere?
Er beendete seine aktive Laufbahn im Jahr 2005.
Welches WM-Finale leitete er?
Er leitete das WM-Finale 2002 zwischen Deutschland und Brasilien.
Wer ist seine Ehefrau?
Als Ehefrau wird Giovanna Bertolini genannt. Das Paar hat zwei Töchter.
Was macht Collina heute?
Er ist weiterhin im internationalen Schiedsrichterwesen tätig und steht dem FIFA-Schiedsrichterkomitee vor.



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